Zurzach, ein Messeort von europäischer Bedeutung


Warum war ausgerechnet Zurzach ein Messeort wie Brügge, Leipzig, Frankfurt, Nördlingen, Lyon oder Genf?


Ein wichtiger Grund war sicher die Verkehrslage: Zurzach liegt ungefähr da, wo sich uralte europäische Handelswege kreuzen. Bedeutender aber war wohl die Lage beim Knotenpunkt schiffbarer Flüsse: Über Rhein, Aare, Limmat und Reuss konnten Messe-besucher aus einem grossen Umkreis nach Zurzach gelangen.


Ausschlaggebend für die Entwicklung Zurzachs zum Marktflecken war aber seine Bedeutung als Wallfahrtsort:

Am 1. September, dem Verenatag, strömten zahlreiche Pilger von weither nach Zurzach zum Grab der heiligen Verena. Daneben bot sich die Gelegenheit zu Handel und Geschäften. So entstand anfangs September eine Warenmesse. Später kam eine zweite Messe zur Pfingstzeit dazu. Dauerten diese Messen anfänglich nur einen Tag, wurden sie 1408 auf drei Tage, im 17. Jahrhundert auf eine Woche und im 18. Jahrhundert gar auf zwei Wochen ausgedehnt. 

 

Unsere Ausstellung

Das gibt‘s zu sehen:


Unser Bezirk

Eine Übersicht


Urgeschichte, Römer

Leben der röm, Soldaten


Verena

Die Zurzacher Heilige


Mittelalter

von Tenedo zu Wrzacha


Burgen

Burgen des Bezirks


Zurzacher Messen

Schuhmacher


Industrie

Zuberbühler&Co., Solvay


Geschichte des Mieders

Triumph International


Alltag

Küche, Spielsachen


Filialen

Barzmühle, Bohrturm


Abstecher:

  1. www.barzmuehle.ch

  2. www.weinbau-museum.ch/fuehrungen.htm

 

        museum «Höfli»              5330  Bad Zurzach

Öffnungszeiten:


Täglich von 14–17 Uhr, ausgenommen Feiertage, die auf einen Werktag fallen.


Eintritt frei